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DIY

Vertikale Gärten liegen Indoor und Outdoor total im Trend. Genauso wie die pflegeleichten Sukkulenten. Wir haben beides zu einem unkomplizierten DIY kombiniert.

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Alexandra Beck-Berge

Sukkulenten wirken schon von sich aus wie kleine Kunstwerke und können meist nach Belieben arrangiert werden. Da die Pflanzen teilweise sogar ganz ohne Erde auskommen, reizen sie geradezu zum Experimentieren. Ob Löcher in Ziegelsteinen oder an Drähten befestigt: Sukkulenten – in unserem Fall der Gattung Tillandsia wachsen auch dort, wo es sonst kaum eine andere Pflanze aushält.

Upcycling gibt den Rahmen vor

Ein cleveres Upcycling bringt unsere exotischen Tillandsien in die Vertikale: Die originelle Halterung besteht aus einem einfachen Holztablett und Drähten, die zum Befestigen der Pflanzen dienen. Im grafischen Muster, längs und diagonal bespannt, sieht der Rahmen auch mit weniger Bewuchs noch richtig gut aus. Die Tillandsien werden zwischen den Drähten befestigt und statt Gießen werden die Sukkulenten einfach mit Wasser eingesprüht.

Mini-Dschungel im Bad

Praktische Ablagefläche und dekorativer Hingucker in einem ist der selbstgestaltete Hängegarten, der an spurlos wieder ablösbaren Klebeschrauben befestigt ist.

Da Sukkulenten kaum Wasser benötigen, sind sie im eher feuchten Badezimmer noch pflegeleichter als ohnehin schon.

Alexandra Beck-Berge,
DIY-Expertin tesa Unternehmenskommunikation

BASTELANLEITUNG

Die komplette Anleitung und viele weitere Ideen finden Sie unter:

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Mini-Weltwunder für Zuhause

Obwohl das vertikale Gärtnern heute oft als neuer Trend dargestellt wird, ist das Prinzip durchaus keine neuzeitliche Erfindung. Denken wir an eines der geheimnisvollsten sieben antiken Weltwunder, die „Hängenden Gärten von Babylon“: Die raffiniert bewässerten Hängegärten, den Legenden nach von der altorientalischen Königin Semiramis oder von König Nebukadnezar II. angelegt, sollen teilweise die enorme Höhe von 30 Metern erreicht haben. Historiker gehen heute allerdings davon aus, dass es sich weniger um einen Hängegarten nach heutiger Definition handelte, sondern vielmehr um einzelne, terrassenförmig übereinander angelegte Gärten.