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Als Berufserfahrener nochmal Anfänger im eigenen Unternehmen sein? Keno Ahlrichs hat bei tesa erfolgreich einen Crossfunctional Move gemacht.

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Jan Schütte

Wenn Keno Ahlrichs versichert, dass er sich beim Klebespezialisten tesa „pudelwohl“ fühlt, liegt das zum einen an seiner Tätigkeit als Key Account Manager Automotive, zum anderen an der Chance, diesen Job bei tesa bekommen zu haben. Durch einen sogenannten Crossfunctional Move wurde der 36-Jährige vom Einkäufer zum Verkäufer. „Ich wollte näher an unsere Produkte und an die Kunden heran. Zum Glück haben wir bei tesa eine Kultur, in der solche Wechsel gefördert werden“, sagt Ahlrichs. Sieben Jahre war er zuvor im strategischen Einkauf tätig, zwei als Koordinator für technische Anlagen bei seinem jetzigen Arbeitsgeber tesa, fünf bei Lufthansa Technik. Anfang 2017 tauschte er seinen Arbeitsplatz im Norderstedter Headquarter mit der mobilen Position im Vertrieb. Nicht zuletzt seine Vorgesetzten hätten ihm schon über Jahre versichert, dass er ein prima Einkäufer sei, aber im Vertrieb sicher auch nicht gänzlich fehlplatziert wäre.

Keno Ahlrichs

arbeitet seit 2014 bei tesa SE, zunächst im strategischen Einkauf, seit 2017 im operativen Vertrieb als Key Account Manager im Bereich Automotive. Der 36-jährige Diplom-Kaufmann lebt in Osnabrück und betreut von dort tesa Kunden der Automobil-Zulieferindustrie in den Regionen Südniedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Nach seinem Einstieg bei tesa rief er die Initiative „tesa Young Connection“ ins Leben. Diese bietet neuen Mitarbeitern in den ersten drei Jahren zahlreiche Möglichkeiten, sich im Unternehmen sowie extern zu vernetzen.

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und mehr Klebeprodukte sowie Systemlösungen bietet tesa im Automobilbereich an. Kunden können zwischen verschiedenen Produktformaten, insbesondere Kleberollen oder individualisierte Klebestanzteile, wählen.

Große Dynamik im Automobilbereich

Ahlrichs’ neue „Homebase“ als Außendienstler ist sein Geburtsort Osnabrück, wo er 2004 auch sein Studium der Betriebswirtschaft begann. Als Key Account Manager kümmert er sich um Kundenpflege und Akquise bei Zulieferern der Autoindustrie – unterwegs in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. „In der Automobilbranche herrscht große Dynamik. Wir versuchen sehr schnell und agil auf Kundenwünsche zu reagieren, sei es in Form von neuen Produktideen oder ganzheitlichen Anwendungskonzepten.“ Um die besten Lösungen für die Kunden zu finden, steht Ahlrichs regelmäßig mit seinen tesa Kollegen aus Forschung und Entwicklung, der Business Unit Automotive sowie den Produktionswerken in Verbindung. 

Karrierekick statt -knick

„Als Fachfremder muss man wissbegierig sein. Ohne den Heißhunger, den Kunden und die technische Materie zu verstehen, geht es nicht“, betont Ahlrichs und gesteht, dass er die fachliche Lücke anfangs unterschätzt hatte: „Ich dachte, ich würde 80 Prozent Vorwissen mitbringen und müsste 20 Prozent Neuwissen erwerben – tatsächlich war das Verhältnis umgekehrt.“ Genau das aber motivierte ihn, ergo war der seitliche Schritt in der Unternehmenshierarchie für ihn Karrierekick statt -knick. „Spaß an der Aufgabe hat Vorrang vor Hierarchie“, sagt der erfolgreiche Außendienstler überzeugt.

Spaß an der Aufgabe hat Vorrang vor Hierarchie!

Keno Ahlrichs,
Key Account Manager Automotive

Keine Angst, nochmal Anfänger zu sein

Aus guter Erfahrung rät Ahlrichs allen, die sich wie er in einem fremden Feld ausprobieren wollen: „Rechtzeitig mit Vorgesetzten und Personalabteilung sprechen, nach Angeboten Ausschau halten, die den eigenen Stärken entsprechen und Geduld mitbringen.“ Auch könne es hilfreich sein, im Vorfeld mit Kollegen aus dem gewünschten Bereich zu reden und ihnen über die Schulter zu schauen. Ahlrichs‘ wichtigste Botschaft: „Keine Angst haben, nochmal Anfänger zu sein!“ Damit hält er es nach wie vor und liebäugelt bereits mit neuen Aufgaben bei tesa. „Ein Job im Ausland steht bei mir hoch im Kurs, entsprechend offen bin ich mittelfristig für andere Bereiche.“ Ein internationaler Move im global verzweigten Konzern käme sicher auch Keno Ahlrichs‘ Hobbies Sport, Reisen und Kochen entgegen.

GESICHTER UND GESCHICHTEN

tesa bietet nicht nur vertikale, sondern auch horizontale Karrierewege. Wer sind die Mitarbeiter, die sich auf alternativen Pfaden erfolgreich weiterentwickelt haben? Was hat sie motiviert? Welche Tipps geben sie anderen? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus dieser Artikel-Serie auf tesa.insights. In loser Reihenfolge porträtieren wir Protagonisten aus der vielseitigen Jobwelt bei tesa. Allgemeine Informationen zu tesa als Arbeitgeber:

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